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Umfangreiche und professionell durchgeführten Spear‑Phishing‑Kampagnen, die sich gezielt gegen Personal‑ und Recruiting‑Abteilungen von Unternehmen richten kommen verstärkt zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Massen‑Phishing‑Angriffen handelt es sich hierbei um hochgradig individualisierte Angriffe, die speziell auf die Arbeitsabläufe und Rollen von HR‑Mitarbeitenden zugeschnitten sind.

Die Angreifer erstellen täuschend echte E-Mails. Diese E‑Mails enthalten glaubwürdig formulierte Anschreiben sowie manipulierte Lebensläufe oder Bewerbungsunterlagen. Ziel dieser Kampagne ist es, Mitarbeitende dazu zu verleiten, präparierte Anhänge zu öffnen oder auf schädliche Inhalte zuzugreifen.

Der primäre Zweck der Angriffe ist die Erstinfektion von Unternehmensnetzwerken. Nach dem initialen Zugriff verschaffen sich die Angreifer eine Ausgangsbasis für weiterführende Aktivitäten, wie etwa das Nachladen von Schadsoftware, die Ausweitung von Zugriffsrechten oder die Vorbereitung von Business‑Email‑Compromise‑Angriffen (BEC).

Besonders kritisch ist diese Angriffswelle aus mehreren Gründen:

  • Nutzung realer Stellenausschreibungen und Kandidatenprofile:
    Die Angreifer beziehen sich konkret auf laufende oder kürzlich veröffentlichte Stellenanzeigen und verwenden echte Namen, Qualifikationen und berufliche Werdegänge. Dadurch wirken die E‑Mails authentisch und umgehen viele Warnsignale, auf die Mitarbeitende sonst achten würden.
  • Malware in PDF‑ oder Word‑Bewerbungen:
    Die Schadsoftware ist häufig in scheinbar harmlosen PDF‑ oder Word‑Dateien eingebettet, etwa in Form manipulierte Makros, eingebetteter Skripte oder präparierter Dateistrukturen. Da solche Dateiformate im Recruiting‑Alltag üblich sind, werden sie oft ohne Misstrauen geöffnet.
  • Verstärkte Aktivität seit Jahresbeginn:
    Bitdefender beobachtet seit Beginn des Jahres eine deutliche Zunahme dieser Angriffe, insbesondere im Zusammenhang mit erhöhtem Einstellungsbedarf und typischen Recruiting‑Zyklen. Die hohe Arbeitsbelastung in HR‑Abteilungen erhöht zusätzlich das Risiko, dass einzelne E‑Mails nicht ausreichend geprüft werden.

Fazit:

Diese Kampagne stellt ein erhebliches Risiko dar, da sie gezielt menschliche Routinen, Zeitdruck und Vertrauen in etablierte Geschäftsprozesse ausnutzt. HR‑Abteilungen sind damit zunehmend ein attraktives Einfallstor für Cyberangriffe, das in Sicherheitskonzepten stärker berücksichtigt werden muss.

Bitdefender GravityZone Email Security bietet einen umfassenden und mehrstufigen Schutz vor den heute häufigsten und zugleich gefährlichsten E‑Mail‑basierten Angriffen. Die cloudbasierte Sicherheitslösung wurde speziell dafür entwickelt, Business Email Compromise (BEC), CEO‑Betrug, Phishing‑Angriffe sowie Malware‑Verbreitung frühzeitig zu erkennen und zuverlässig zu verhindern.

Dank der cloudbasierten Architektur lässt sich die Lösung schnell implementieren, flexibel skalieren und ohne zusätzliche Hardware betreiben. Sie integriert sich nahtlos in gängige E‑Mail‑Plattformen und bietet eine zentrale Verwaltung, übersichtliche Reports sowie detaillierte Transparenz über abgewehrte Angriffe.

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